Das war die Aktivist*innen-Konferenz 2024

2024 ziehen wir in die Arbeiter*innenkammer-Vollversammlung und in den Nationalrat ein!

An diesem Wochenende findet die Aktivist*innenkonferenz von LINKS statt. Wir diskutieren, wie wir 2024 linke Opposition auf die Straße und in die Parlamente bekommen, wie wir den Rechtsruck stoppen, wie wir die AK so links machen wie dich. Wir wählen neue Sprecher*innen, ein neues Koordinationsteam, Schiedsgericht und Rechnungsprüfung. Weil linke Politik laut sein muss und gleichzeitig gut organisiert werden will.

Wir wollen dieses Jahr in die Arbeiter*innenkammer einziehen und zusammen mit der KPÖ zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine echte linke Opposition ins Parlament bringen. Wir wollen gegen Rechtsruck und Menschenfeindlichkeit auf die Straße gehen, solidarisch zusammenstehenund wir werden weiterhin Gehälter über einem normalen KV-Lohn zu spenden oder für solidarische Praxis einzusetzen!

Das wollen wir mit euch allen gemeinsam schaffen. Das haben wir heute schon beschlossen.

Mach mit! LINKS ist für uns alle da, und unsere Türen sind immer offen wenn ihr bei einer Küche für Alle mithelfen, einen Wahlkampf schupfen oder eine Demo organisieren wollt!

Update:

Unsere Aktivist*innen Konferenz 2024 ist geschafft und wir starten ins neue LINKS Jahr mit einer frisch gewählten Koordination, unserem Leitungsgremium, und einer neuen Sprecherinnen Spitze!

Herzlichen Glückwunsch:
Anna Svec, Edanur Arlı, Angelika Adensamer und Charlotte Dumard, Heidi Rieder, Diana Leah Möslinger, Jakob Fürst, Hannah Spannring & Carina Karner

2024 wird ein spannendes Jahr!
2024 mit LINKS!
2024 nur mit euch! 💜

Besteh auf dein Wahlrecht – bei der AK-Wahl 2024

Nicht wegwerfen, nicht vergessen!

Anfang Februar haben all jene, die am 3. Jänner arbeitslos, karenziert, geringfügig beschäftigt, Lehrling oder in Präsenz-/Zivildienst waren einen Brief von der AK bekommen. Darin befindet sich ein Formular, das nicht-automatisch-wahlberechtigte AK-Mitglieder ausfüllen und zurückschicken müssen, um wahlberechtigt zu sein.

Wenn du so einen Brief bekommen hast:
Schick das ausgefüllte Formular am besten bis zum 23. Februar zurück, damit es noch rechtzeitig ankommt. Bitte gib den Brief auf keinen Fall zum Altpapier!

Das Formular gibt es nicht im Internet zum Runterladen, du kannst dein Wahlrecht als nicht-automatisch-wahlberechtigtes AK-Mitglied auch nicht telefonisch geltend machen. Wenn du das Formular nicht zurückschickst, hast du nur eine andere Möglichkeit dein Wahlrecht zu bekommen: Geh zwischen 4. und 9. März auf ein Amt, um die Wähler*innenliste einzusehen und Einspruch gegen deine Nichtaufnahme zu erheben.

Das Formular im Brief ist kurz und übersichtlich, aber natürlich nur auf Deutsch verfügbar – vielleicht kannst du Freund*innen, die nicht Deutsch sprechen, sagen, dass der Brief und das Formular darin wichtig sind und sie dabei unterstützen, es auszufüllen.

Besteh auf dein Wahlrecht!

Feminismus radikal – zum Valentinstag und immer

Statt Rosen wollen wir gleichen Lohn für vergleichbare Arbeit und gleiche Rechte in allen Bereichen: die gleiche Akzeptanz für Entscheidungen – für Kinder und gegen Kinder, für die Ehe und gegen die Ehe, für Beziehungen und gegen Beziehungen und für Lebensweisen abweichend von der Norm. Den gleichen Respekt, den Männer für Leistung, Positionen oder Verhalten bekommen. Den gleichen Zugang zu Positionen, Ressourcen und Sicherheit.

Geschlechter-Gerechtigkeit bedeutet gleiche Behandlung, Sicherheit und Chancen für alle, wirklich alle. Unser Feminismus ist intersektional, queer und radikal.

Heute, am Valentinstag, ist Liebe Liebe – egal zwischen wem. Liebe bedeutet Raum für liebevollen Umgang miteinander.

Seien wir lieb zueinander, bilden wir Banden und zerstören wir das Patriarchat, Hand in Hand und Schritt für Schritt.

💜✊

Mehr Spaß, mehr Glanz und mehr Glamour als der Opernball

Es war wunderschön und so viel zauberhafter als drinnen beim Opernball selbst.

Zusammen mit 200 Menschen haben wir gestern hinter der Oper gefeiert, Punsch getrunken, gelacht und getanzt, sogar Walzer! Jeder Gratispunsch hat uns die Stimmung gegen die Opernballdekadenz versüßt, jeder Besuch hat den Abend kompletter gemacht.

In Zeiten von Preisexplosion und Ungleichheit ist der Opernball eine reine Provokation für Arbeitende, Erwerbslose und Alleinerziehende. Während wir uns den Kopf zerbrechen, wie wir die nächste Heizkostenabrechnung bezahlen sollen, flimmern die Millionen auf zwei Tanzbeinen über den Fernseher.

Unsere Sprecherin Anna Svec: „Auf dem Opernball tanzen die Reichen mit der ÖVP und amüsieren sich, während wir anderen von zuhause zuschauen sollen. Wir haben uns hinter der Oper stattdessen prächtig amüsiert. Gratispunsch, nette Gespräche und gute Musik sind da viel mehr nach unserem Geschmack und die Straße gehört uns allen.“

Danke an alle, die an diesem zauberhaften Abend dabei waren und alle, die es heuer nicht geschafft haben – wir sehen uns nächstes Jahr am 27. Februar!

Rückblick: „Punsch the Rich“

Bilanz der Protestfeier von LINKS gegen den Opernball

Über 200 Menschen nutzten gestern Abend hinter der Oper die Gelegenheit mit LINKS bei einem Gratispunsch gegen die Dekadenz am Opernball zu protestieren. Mit 70 Liter ausgeschenktem Punsch und noch mehr tollen Gesprächen zieht die Partei LINKS eine erfolgreiche Bilanz. Auch das Tanzbein wurde hinter der Oper fleißig geschwungen.

Anna Svec, Sprecherin von LINKS, ist mehr als zufrieden: „Auf dem Opernball tanzen die Reichen mit der ÖVP und amüsieren sich, während wir anderen von daheim zuschauen sollen. Wir haben uns hinter der Oper stattdessen prächtig amüsiert. Die Straße gehört uns allen und Gratispunsch, nette Gespräche und gute Musik sind da viel mehr nach unserem Geschmack.“

Benko enteignen – guten Wohnraum für alle schaffen!

München, Düsseldorf, Berlin. Jetzt prangt auch in Wien eine Benkoruine. Statt leerem Luxusschuppen soll ein Gemeindebau her!

In Zeiten von Rekordteuerung und Klimakatastrophe haben wir dringend noch einen leeren Betonklotz im Herzen Wiens gebraucht. Statt Luxushallen wollen LINKS, KPÖ und SPÖ auf der Mariahilfer Straße einen Gemeindebau.

In Wien Neubau ist leistbarer Wohnraum Mangelware, es gibt kaum sozialen Wohnbau und „die Gentrifizierung als hippe Bobo-Gastro-Shopping-Meile ist weit vorangeschritten“, fasst Anna Fox, LINKS-Bezirksrätin in Wien Neubau, zusammen. Mit niedrigen Einkommen lebt es sich im 7. schwer. Die Situation hat sich durch die aktuelle Teuerungskrise noch verschärft. „Wir von LINKS kämpfen für einen Bezirk, in dem Menschen wichtiger sind als Profite“, so Anna Fox. „Das Kaufhaus ‚Hedy-Lamarr‘ war von Anfang an eine Schnapsidee. Niemand braucht ein zusätzliches Shoppingangebot in Neubau. Niemand braucht so eine Ressourcenverschwendung!“

Her mit dem Gemeindebau! Mit Dachgarten und Aussicht.
Wohlstand für alle statt Luxus für die wenigsten.
Mach ma mit LINKS!

Neue Sozialsprechstunde in der Brigittenau!

Die Brigittenau kriegt einen neuen LINKS Bezirksrat und eine Sozialsprechstunde!

Letzte Woche wurde Stefan Ohrhallinger als neuer LINKS Bezirksrat im Zwanzigsten angelobt. Zusammen mit LINKS-Bezirksrätin Hannah Charlie Luschnig startet er unter anderem die LINKS-Sozialsprechstunde, in der Menschen in finanzieller Not beraten und im Ernstfall auch direkt finanziell unterstützt werden. Ähnlich dem Grazer Modell von “Weltbürgermeisterin des Jahres” Elke Kahr. Charlie und Stefan veranstalten jeden Monat eine Sprechstunde für Menschen in finanziellen Notlagen. Sie hören den Betroffenen zu und unterstützen mit Hilfe des LINKS Sozialratgebers. Dabei wird auf Stellen, die Unterstützung leisten können, verwiesen, oder gleich gemeinsam Kontakt aufgenommen. Für Ernstfälle gibt es außerdem die Möglichkeit, Betroffene direkt mit dem Bezirksratsgehalt von Ohrhallinger unterstützt werden.

Wir sagen Danke an Paul Hahnenkamp der nach drei Jahren und vielen Antrags-Erfolgen zurücktritt. Und natürlich ein herzliches Willkommen an Stefan, der für ihn übernimmt und sich für Menschen in Notlagen, eine Alternative zum Autobezirk Brigittenau und gegen Immobilienspekulation einsetzen wird.

Mit symbolischen Hausbesetzungen, Straßenblockaden und großflächigen Bemalungen im öffentlichen Raum macht LINKS auf jene Themen aufmerksam, die für die Menschen wichtig sind. „Wir leben mitten in der Klimakrise. Wenn die Stadt bei der Entsiegelung nichts weiterbringt, reißen wir den Asphalt halt selbst weg, um den öffentlichen Raum zu bepflanzen“, verspricht uns Stefan Ohrhallinger.

Zum ganzen Artikel auf meinbezirk.at

AVISO: Gratispunsch gegen Profitwalzer

Die Wiener Partei LINKS macht während dem Opernball auf ungerechte Verteilung aufmerksam. Kundgebung zwischen Oper und Albertina am 8.2. von 20 bis 24 Uhr.

Während die ÖVP und ihre Spender*innen in der Oper in Luxus leben, schenkt LINKS am Albertinaplatz gratis Punsch aus. Nach dem Motto „Punsch the Rich“ wird mit allen gefeiert und getanzt die Lust dazu haben – ganz ohne Ballkarten und Logen. Der Dekadenz des Opernballs setz LINKS ein offenes und ausgelassenes Fest entgegen.

Anna Svec, Sprecherin von LINKS, sagt dazu: „Der Opernball ist ein Symbol der Ungerechtigkeit in Österreich. Während die Reichsten der Reichen mit Politiker*innen Walzer tanzen, sollen die Menschen daheim in ihren Wohnungen sitzen und zuschauen. Wir laden stattdessen auf einen gemeinsamen Abend mit gratis Punsch und guter Musik ein. Komm zu uns, du bist wie wir!“

Humanitäre Krise bedeutet sofortige humanitäre Hilfe. Punkt.

CN: Gewalt, Trauma.

Die österreichische Bundesregierungen hat mitten in der humanitären Krise im Gazastreifen die Zahlungen an die zuständige UN-Hilfsagentur eingefroren.

Nehammer und Kogler scheinen der Meinung zu sein, dass die Lieferung von Essen, Medikamenten und Trinkwasser erst einmal nicht notwendig ist. Das ist keine Außenpolitik, das ist menschenverachtend, kalt und zynisch. Die Menschen in Israel und Palästina leiden unter den Auswirkungen des Krieges in Israel und Palästina seit dem Angriff am 7. Oktober. Psychologische Traumata, Verlust von geliebten Menschen und Verletzungen werden die betroffenen Zivilist*innen für Jahrzehnte begleiten. Mehrere Millionen Menschen im Gazastreifen sind von Bombardements, Vertreibungen, Hunger und einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung betroffen.

Den betroffenen Menschen muss geholfen werden. Die Einstellung dieser Hilfe beendet Leben.

Wir sind weiter solidarisch mit der betroffenen Zivilbevölkerung, fordern humanitäre Soforthilfe und unterstützen die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand.

Nehammer, Kogler, Schallenberg: Nehmt diese Entscheidung zurück und zahlt mit für die Hilfe, die so notwendig ist!

Polizeistrafe für Plakate malen aufgehoben!

Letztes Jahr haben wir am Yppenplatz gemeinsam mit verschiedenen linken Gruppen Plakate für den 8. März gemalt, so schön – so gut. Der Polizei hat es nicht gefallen, denn jemand hätte – ihnen zufolge – das gemeinsame Transpi-Malen als „Versammlung“ anmelden müssen. Gestört wurden dabei weder der Verkehr noch die Anwohner*innen.

Unsere Sprecher*in Angelika hat für das Nicht-Anmelden schließlich eine Verwaltungsstrafe bekommen, und dagegen Beschwerde erhoben. Heute war die Verhandlung am Verwaltungsgericht und ihr wurde Recht gegeben, die Strafe wurde wieder aufgehoben! Was keine Versammlung ist, muss auch nicht als Versammlung angemeldet werden.

Wir lassen Polizeischikanen nicht auf uns sitzen!