24. Juni 2026, 18:00

Die globale Linke hat nach der Machtergreifung von Hugo Chavez auf Venezuela geblickt und darüber diskutiert, welchen Verlauf die Bolivarianische Revolution nimmt.
Die US-amerikanische Aggression gegen Venezuela im Jänner 2026 markiert eine neue Eskalation imperialistischer Machtpolitik. Unter dem Vorwand von Demokratie und Sicherheit wurde die militärische Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Landes massiv ausgeweitet. Für die Bevölkerung Venezuelas bedeutet das vor allem Gewalt, Unsicherheit und weitere Destabilisierung.
Gerade deshalb ist eine genaue Analyse notwendig. Denn die berechtigte Kritik an der Politik der venezolanischen Regierung darf nicht dazu führen, die imperialistischen Interessen hinter dem Vorgehen der USA aus dem Blick zu verlieren. Wie lässt sich die Aggression gegen Venezuela aus linker Perspektive einordnen? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen stehen dahinter? Und welche Antworten kann internationale Solidarität darauf geben?
Diskutieren wir gemeinsam darüber! Komm vorbei und bring deine Fragen, Einwände und Zweifel mit.
Mit Lukas Neissl und Boris Ginner
Boris Ginner ist Politikwissenschaftler und gewann durch mehrere Venezuela-Aufenthalte im Rahmen seiner Arbeit in internationalen sozialistischen Jugendorganisationen Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor Ort
Lukas Neissl war in den 2000er-Jahren in der Venezuela-Solidarität aktiv und verbrachte im Zuge dieser politischen Arbeit wiederholt längere Zeit in Venezuela.
Moderation: Anna Svec
