13. Oktober 2026, 18:00

Das bürgerliche Schweigen brechen!
Was bedeutet es, wenn Menschen an den EU-Außengrenzen systematisch entrechtet, zurückgedrängt und mit Gewalt von der Weiterreise abgehalten werden?
Gemeinsam mit SOS Balkanroute waren wir in Bihać in Bosnien und Herzegowina, einem zentralen Ort entlang der Balkanroute. Vor Ort haben wir uns angesehen, unter welchen Bedingungen Menschen auf der Flucht leben müssen und mit welcher Gewalt sie an den EU-Außengrenzen konfrontiert sind: illegale Pushbacks, Polizeigewalt und die systematische Verweigerung von Schutz und Menschenrechten gehören für viele zur Realität.
Von dieser Reise wollen wir berichten, das Erlebte gemeinsam einordnen und darüber diskutieren, was diese Politik mit den Menschen macht, die ihr ausgesetzt sind – und welche Verantwortung die EU dafür trägt.
Wir diskutieren mit Petar (Pero) Rosandić (SOS Balkanroute), Alev Korun (ehemalige Nationalratsabgeordnete der Grünen), Diana Leah Möslinger (LINKS Sprecherin) und Dione Azemi (LINKS Presse und Social Media Beauftragte).
Moderation: Amela Pokorski (LINKS Sprecherin, Genossin mit Geburtsort Bihać, dem Epizentrum der Balkanroute).
Vor Ort könnt ihr außerdem den Reisebericht von Ernst Schmiederer „Über Leben auf der Balkanroute“ erwerben. Der Erlös geht direkt an SOS Balkanroute.
Danach feiern wir die Solidarität mit Musik vom Balkan, aus Afghanistan, Sudan, Iran und weiteren Orten.
Kommt vorbei, hört zu, diskutiert mit und brecht mit uns das Schweigen über die Gewalt an den EU-Außengrenzen.
