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LINKSTALK: Let’s talk about Thiel Baby!!

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5. Juni 2026, 18:30

Nein, wir wollen nicht über den technofaschistischen Multimilliardär sprechen.
Worüber wir stattdessen sprechen wollen, ist etwas Grundsätzlicheres: Warum Kritik an Festivals, wie den Wiener Festwochen, nicht bei einzelnen Einladungen – wie jener des radikal-kapitalistischen Tech-Oligarchen – stehen bleiben darf.
Denn das Problem liegt tiefer: in der systematischen Aneignung aktivistischer und radikaler Praxen durch (Kultur)institutionen. Während diese sich mit kritischen Ästhetiken schmücken, werden gleichzeitig selbstorganisierte Räume zerstört und Repression gegen Aktivist*innen wird verstärkt.
Wir müssen auch darüber reden, dass im Kunst- und Kulturbereich massiv gekürzt wird: bis 2029 sollen rund 60 Millionen Euro „gespart“ werden, was vor allem die ohnehin prekäre Freie Szene trifft. Nichtkommerzielle Radiosender wie Radio Orange, dezentrale Förderungen wie SHIFT oder die WienWoche werden gestrichen oder massiv gekürzt, das Amerlinghaus und St. Marx werden in Bedrängnis gebracht oder zerstört.
Das nehmen wir zum Anlass, um grundsätzliche Fragen zu stellen:
Was ist die Aufgabe linker Kulturpolitik heute?
Welche Bedeutung haben selbstorganisierte Räume als Orte kollektiver Praxis?
Und wie kann Widerstand von unten organisiert werden, ohne politisch-institutionell vereinnahmt zu werden?

Speakers: tba

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