Eingereicht! LINKS und die KPÖ bei der Wien-Wahl 2025

Wir haben heute mit der KPÖ unseren Stadtwahlvorschlag bei der MA62 eingebracht, auf der 205 Kandidat*innen stehen!

Bei den Berufen finden sich Arbeiter*innen, Pensionist*innen und Student*innen. Auf der Liste steht eine Physikerin, ein Würstelstand-Mitarbeiter, eine Schauspielerin, ein Fahrradmechaniker, eine Archäologin, Sozialarbeiter*innen, Elementarpädagog*innen und Pfleger*innen.

Das Durchschnittsalter der Kandidat*innen ist 45 Jahre. Die jüngste Kandidatin ist 19 Jahre alt, die älteste Kandidatin ist 83 Jahre alt. Insgesamt stehen 103 Frauen auf der Liste.

„Wir setzen ein starkes Zeichen für eine feministische Stadtpolitik. Frauen sind besonders stark von Armut betroffen – das wollen wir ändern, indem wir Politik von unten machen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert”, so LINKS Spitzenkandidatin Angelika Adensamer.

Außerdem stehen auch Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft auf der Liste – weil alle die hier sind, auch von hier sind und mitentscheiden dürfen sollen. Diese werden aber ungerechter Weise von der Wahlbehörde gestrichen.

„Mittlerweile darf ein Drittel der erwachsenen Menschen in Wien nicht demokratisch mitbestimmen. Wir wollen das Wahlrecht für alle, die in Wien leben. Denn schließlich sind wir alle von den politischen Entscheidungen betroffen, die von den Parlamenten gefällt werden”, so LINKS Spitzenkandidatin Angelika Adensamer.

Unterstützungserklärungen geschafft! Wienwahl 2025 in ganz Wien

Gemeinsam mit der KPÖ haben wir in den letzten Wochen um die 3.000 Unterstützungserklärungen für unseren gemeinsamen Antritt zur Wienwahl gesammelt. Das bedeutet, dass wir in ganz Wien, in allen Wahlkreisen und allen Bezirken auf dem Stimmzettel stehen werden.

Das wäre ohne eure Unterstützung und ohne gemeinsames Sammeln nicht möglich gewesen. DANKE!

Jetzt starten wir in die heiße Phase des Wahlkampfes für ein gerechtes, linkes und faires Wien, wo alle zusammen ein gutes Leben führen können.

Aber nicht ohne dich – mach ma zam Wien-Wahl mit LINKS und der KPÖ!
Wien-Wahl 2025, nur zam!

LINKS präsentiert Pfandring-Aktion

v. l. n. r.: Paul, LINKS Aktivist, gemeinsam mit den Bezirksrät*innen Kurto Wendt (Alsergrund) und Christin Spormann (Penzing), bei der Präsentation des ersten LINKS Pfandrings.

Wiener Partei fordert Pfandringe und startet eine Aktion mit selbstgebauten Prototypen

Wien, am 15. Jänner 2025 – Passend zum Start des Einweg-Pfandsystems in Österreich fordert LINKS in Wien sogenannte Pfandringe: Halterungen für Flaschen und Gebinde außerhalb der Mistkübel, um Pfand sauber gesammelt verfügbar zu machen. Neben Anträgen von LINKS Bezirksrät*innen in mehreren Wiener Bezirken, starten die Aktivist*innen auch eine Aktion mit eigenen Pfandring-Prototypen.

Die Bezirksparlamente in Wien ticken unterschiedlich. Während LINKS Bezirksrat am Alsergrund, Kurto Wendt, für den Antrag eine große Mehrheit fand, nur die FPÖ stimmte dagegen, wurde der Antrag von Christin Spormann in Penzing von der Bezirksvorstehung, also der SPÖ, nicht mal zur Abstimmung zugelassen. Begründung: Fehlende Bezirksrelevanz. Spormann dazu: „Wir warten nicht, bis die träge Stadtverwaltung was tut, sondern legen vor mit einem Prototyp, den ein LINKS Aktivist aus Recyclingmaterial hergestellt und im 3D-Drucker selbst produziert hat. Wir präsentieren ihn und diskutieren mit der Bevölkerung, was sie von der Idee halten.

Bei der Präsentation der Pfandring-Prototypen vor der Veronikagasse 10 waren zahlreiche LINKS Aktivist*innen und Passant*innen vor Ort. Die Idee von Pfandringen wurde dabei durchwegs positiv aufgenommen, so meinte eine Passantin etwa: „Genau so etwas finde ich super praktisch, da hab ich mich schon gefragt wann es so etwas geben wird.“ 

In Linz wurden bereits im Dezember Pfandringe an Mistkübeln angebracht. LINKS fordert von der Stadt Wien eine rasche Umsetzung

Pfandring von LINKS

Wir haben heute unseren Pfandring präsentiert!

Denn, seit Anfang des Jahres gibt es Pfand auf Dosen, PET Flaschen und Glasflaschen – wir fordern daher Pfandringe. Das sind Halterungen für Flaschen und Dosen außerhalb der Mistkübel, um Pfand sauber gesammelt verfügbar zu machen. Nachdem es das in Wien noch nicht gibt, haben wir haben die ersten daher einfach einmal selbst hergestellt.

Auch die LINKS Bezirksrät*innen haben schon in mehreren Bezirken Pfandringe beantragt. Am Alsergrund, fand LINKS Bezirksrat Kurto Wendt, für den Antrag eine große Mehrheit – nur die FPÖ stimmte dagegen.

Der Antrag von Christin Spormann in Penzing wurde hingegen von der Bezirksvorstehung, also der SPÖ, nicht mal zur Abstimmung zugelassen. Begründung: Fehlende Bezirksrelevanz. Christin sagt dazu: „Wir warten nicht, bis die träge Stadtverwaltung was tut, sondern legen vor mit einem Prototyp, den ein LINKS Aktivist aus PET Recyclingmaterial hergestellt und im 3D-Drucker selbst produziert hat. Wir präsentieren ihn und diskutieren mit der Bevölkerung, was sie von der Idee halten.“

In anderen Städten hat sich gezeigt, dass sich automatisch soziale und finanzielle Strukturen um ein solches Pfandsystem bilden. Getränke, die im öffentlichen Raum konsumiert werden, werden häufig in Mistkübeln falsch entsorgt. Ein Pfandring macht die Entsorgung von Einweggetränkeverpackungen im öffentlichen Raum viel einfacher. Private Sammler*innen können so das Pfand einlösen, ohne die Mistkübel durchsuchen zu müssen.

Wir fordern von der Stadt Wien eine rasche Umsetzung und Pfandringe auf allen Mistkübeln!

AVISO: LINKS präsentiert Pfandring-Aktion

Wiener Partei fordert Pfandringe und startet am 15. Jänner eine Aktion mit selbstgebauten Prototypen

Wien, am 13. Jänner 2025 – Passend zum Start des Einweg-Pfandsystems in Österreich fordert LINKS in Wien sogenannte Pfandringe: Halterungen für Flaschen und Gebinde außerhalb der Mistkübel, um Pfand sauber gesammelt verfügbar zu machen. Neben Anträgen von LINKS Bezirksrät*innen in mehreren Wiener Bezirken, starten die Aktivist*innen auch eine Aktion mit eigenen Pfandring-Prototypen.

Die Bezirksparlamente in Wien ticken unterschiedlich. Während LINKS Bezirksrat am Alsergrund, Kurto Wendt, für den Antrag eine große Mehrheit fand, nur die FPÖ stimmte dagegen, wurde der Antrag von Christin Spormann in Penzing von der Bezirksvorstehung, also der SPÖ, nicht mal zur Abstimmung zugelassen. Begründung: Fehlende Bezirksrelevanz. Spormann dazu: „Wir warten nicht, bis die träge Stadtverwaltung was tut, sondern legen vor mit einem Prototyp, den ein LINKS Aktivist aus Recyclingmaterial hergestellt und im 3D-Drucker selbst produziert hat. Wir präsentieren ihn und diskutieren mit der Bevölkerung, was sie von der Idee halten.

Die Präsentation der LINKS-Pfandringe findet am Mittwoch, den 15. Jänner um 12 Uhr vor dem LINKS Parteilokal in der Veronikagasse 10, 1170 statt. Es gibt die Möglichkeit für Fotos und Interviews mit LINKS Bezirksrät*innen und Passant*innen.

Bezirksvertretungen, wir kommen

 Das war unser Bezirksrät*innenseminar in Reichenau an der Rax.

Rund 30 LINKS Aktivist*innen haben dieses Wochenende gemeinsam in den Bergen verbracht, um in Workshops und Seminaren Pläne für die kommende Wien Wahl zu schmieden. Unsere Gäste und bisherigen Bezirksrät*innen gaben spannende Einblicke in die Möglichkeiten in der Lokalpolitik und bereiteten ihre zukünftigen Kolleg*innen auf die Arbeit in den Bezirksvertretungen vor.

Wir sind ready, seid gespannt: Wien Wahl here we come!

Änderungen bei den Wahlsprengeln im 14. Bezirk, Penzing

Die Wahlsprengel in Wien Penzing wurden vor der Nationalratswahl 2024 aktualisiert. Deshalb gibt es seit der EU-Wahl für viele Bewohner*innen des 14. Bezirks eine neue Sprengelnummer. Dadurch können sich Wahllokale ändern!

Alle Infos, wo bei der Nationalratswahl 2024 gewählt werden kann, finden sich immer auf der Wahlinformation, die per Post geschickt wird. Außerdem kann das eigene Wahllokal hier gefunden werden.

Sprengel 7 war in der Diesterweggasse 30 und wurde aufgrund der Nähe zur Astgasse 3 dorthin verlegt. Neue Sprengelnummer: 4

Sprengel 8 war in der Dreyhausenstraße 19-25 und wurde aufgrund seiner Nähe zur Diesterweggasse 30 dorthin verlegt. Keine neue Sprengelnummer

Sprengel 20 war in der Felbigergasse 97 und wurde aufgrund der Nähe zur Linzer Straße 232 dorthin verlegt. Neue Sprengelnummer: 50

Sprengel 26-28 waren in der Hauptstraße 70 und wurden aufgrund von Umbauarbeiten dauerhaft in die Hauptstraße 78 verlegt. Neue Sprengelnummern: 27-29

Sprengel 35-36 waren im Karl-Toldt-Weg 12 und wurden aufgrund der besseren Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel in die Hütteldorferstraße 188, Pavillion 1 verlegt. Neue Sprengelnummern: 39-40

Sprengel 41 Kienmayergasse 41 wurde aufgrund der Nähe in die Dreyhausenstraße 19-25 dorthin verlegt. Neue Sprengelnummer: 18

Sprengel 47 Linzerstraße 232 wurde aufgrund seiner Nähe zur Felbigergasse 97 dorthin verlegt. Neue Sprengelnummer: 26

Sprengel 66-68 Muthsamgasse 1 wurden in die Lortzinggasse 2 verlegt, da es  Beschwerden von Wähler*innen gab, weil sich der barrierefreie Eingang in unzumutbarer Entfernung ca. 100 m (Eingang Spallartgasse  18, beim Turnsaal) befunden hat. Neue Sprengelnummern: 65-67

Sprengel 71 Spallartgasse 18 wurde in die Kienmayergasse 41 aufgrund seiner Nähe dorthin verlegt. Neue Sprengelnummer: 49

Sprengel 75-77 Stadt des Kindes Weg 1 wurde aufgrund zahlreicher Beschwerden von Wähler*innen, wegen Abgelegenheit, in die Hauptstraße 78 verlegt. Neue Sprengelnummern: 30-31

In Sprengel 73 (vormals 69), wurde ein Eck von Sprengel 40 (vormals 36) in den nunmehrigen Sprengel 73 eingegliedert, da Wahlberechtigte in unmittelbarer Nähe des Wahllokales in der Reizenpfenniggasse 1 wohnen. (Änderungen aufgrund von Beschwerden von Wähler*innen.)

Erfolg: Hochwasserhilfe in Penzing!

Die Penzinger*innen bekommen Unterstützung!

LINKS Bezirksrätin Christin Spormann hat in der Bezirksvertretungssitzung in Penzing zwei wichtige Anträge für Unterstützung nach dem Hochwasser eingebracht. Beide LINKS Anträge, eine Resolution zu finanziellen Soforthilfen für die Betroffenen des Hochwassers und ein Antrag für die kostenlose Entsorgung der Mulden mit dem anfallenden Sperrmüll, wurden angenommen.

Die Schäden des Hochwassers des Wienflusses stellen eine finanzielle sowie emotionale Belastung für alle Betroffenen dar. Vor allem aber für jene, die es sich nicht leisten können ihren halben Hausrat zu ersetzen. Dabei können die Betroffenen weder was für die Klimakrise, noch tragen sie Schuld am Jahrhunderthochwasser bzw. Jahrtausendhochwasser.

Der menschengemachte Klimawandel ist eine Folge des Kapitalismus, der die Erde, ihre Ressourcen und Bewohner*innen ausbeutet. Flächenversieglung und fehlende Renaturierung führen zu einem kaputten Ökosystem, indem Wasser weder versickern noch gut zirkulieren kann. Flächen werden zubetoniert, damit noch mehr Profite mit Gebäuden aller Art gemacht werden können. Unter den Folgen des Klimawandels leiden in erster Linie Menschen, die wenig oder keine Rücklagen haben. Selten sind es die Menschen, die von den versiegelten Flächen profitieren oder sie gar nutzen. Daher braucht es eine antikapitalistische Klimapolitik mit sozialen Klimamaßnahmen.

Es ist wichtig, dass wir füreinander da sind, solidarisch mit einander tun und uns unterstützen, wo wir können – immer aber vor allem in Zeiten von Krisen und Katastrophen.

WEIL es ohne echte Klimamaßnahmen jedes Jahr Jahrhundert-Hochwasser geben wird

Die Klimakatastrophe betrifft uns alle – nicht nur in abstrakten Zahlen und Messwerten, sondern ganz direkt: zuerst ein Sommer mit Hitzewellen und Hitzetoten, und dann, innerhalb von zwei Tagen ein Wetterumsturz, der zu Hochwasser führt, das ganz Teile Oberösterreichs und Niederösterreich zum Katastrophengebiet macht, und auch schon Häuser in Wien erreicht hat. Auch Tschechien, Polen und Deutschlandsind vom Hochwasser betroffen.

So ein Hochwasser wird “100jähriges” genannt, weil es nur alle hundert Jahre eintritt. Aufgrund des Klimawandels kommt es aber immer öfter zu Extremwetterereignissen, daher müssen wir auch die Zählweise anpassen: Katastrophen, die früher nur alle 100 Jahre zu erwarten waren, stehen inzwischen an der Tagesordnung.

Statt echten Klimamaßnahmen, um unter 1,5 C Erderwärmung zu bleiben, oder um zumindest die Auswirkungen der Erderwärmung einzudämmen, setzt die ÖVP weiterhin auf Autoverkehr und Bodenversiegelung und die FPÖ leugnet den Klimawandel überhaupt komplett.

Während die Reichsten am meisten Verantwortung am Klimawandel haben, trifft es die Ärmsten immer am Härtesten. Eine Politik auf Seite derer, die es sich nicht richten können, heißt daher auch eine Politik, die sich für Klimamaßnahmen einsetzt, die nicht nur Symptome bekämpfen.

Die Klimakatastrophe ist ein Fakt, das sich nicht ändert, wenn man es leugnet, oder wenn man Gründe findet, wieso Klimamaßnahmen zu schwierig und zu teuer sind. Das Unrealistischste ist, zu glauben, es kann alles gleich bleiben. Es braucht eine andere Wirtschaft, in der es nicht um Gewinne geht, sondern stattdessen den Ausstieg aus fossiler Energie und das Ende von klimaschädlichen privaten Luxus.

Wir brauchen eine Klimawende, die so radikal ist, wie die Wirklichkeit!

DANKE an alle Helfer*innen!

Wir danken allen Einsatzkräften, Freiwilligen, selbst Betroffenen und deren Angehörigen und Freund*innen, die dieser Tage so viel mutige Arbeit leisten! Ihr rettet Menschenleben, macht Aufräumarbeiten, sichert Straßen, entfernt Baumschlag, haltet das Hochwasser auf, wo nur möglich, sichert die Stromversorgung und so vieles mehr!

Unser Dank gilt auch allen, die unter widrigen Umständen in allen Lebensbereichen den Betrieb aufrecht erhalten, und Schichten für ihre Kolleg*innen aus den Hochwassergebieten übernehmen!

Die Klimakatastrophe betrifft uns alle, und das bekommen wir heute ganz besonders zu spüren!

Wir fordern daher

🌍 echte Klimamaßnahmen, statt Profite mit der Klimakatastrophe!

🌧️ einen Anspruch auf Freistellung und Entgeltfortzahlung beim freiwilligen Einsatz im Katastrophenfall, für Übungen und Fortbildlungen – auch gegenüber dem Arbeitgeber!