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SUMMARY:Die Linke und der liebe Gott: Islamismus
DESCRIPTION:Die IG Theoprax von LINKS Wien tastet sich an die politische Theorie des Postfundamentalismus heran. Wir haben die Hoffnung\, mit Hilfe des postfundamentalistischen Ansatzes häufig auftretende Bruchstellen innerhalb der Linken besser bearbeiten zu können. Inspiriert durch die Veranstaltung „Gott\, Volk\, Markt\, Marx: Auswege aus Fundamentalismus und Polarisierung“  wollen wir uns in den nächsten Monaten einigen Motivationen für feste (Glaubens-)Überzeugungen widmen\, die zu theoretischem wie praktischem Fundamentalismus neigen und damit gerade auch die Linke spalten. Entlang versierter Inputs möchten wir erkunden\, welche dieser Motivationen wir aus linker Perspektive tatsächlich brauchen können\, was wir ablehnen\, mit wem wir zusammenarbeiten wollen und mit wem ein Streit sich lohnt. All das erhebt postfundamentalistisch betrachtet nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder Letztgültigkeit. Es soll uns vielmehr dem Ziel näherbringen\, linke Politik möglichst attraktiv\, inklusiv\, wirkungs- und lustvoll zu gestalten. \n\nNach der Veranstaltung zu christlichem Fundamentalismus werden wir uns am zweiten Abend mit Islamismus auseinandersetzen. Islamismus bezeichnet Bewegungen und Organisationen\, die sich in ihrer politischen Praxis auf den Islam und die Scharia beziehen. Diese besondere Form des Fundamentalismus ist über die letzten Jahrzehnte immer wirkmächtiger geworden und ist charakterisiert durch Elemente\, die ebenso in rechten Bewegungen vorkommen. In dem Vortrag vermittelt die Politikwissenschafterin und Menschenrechtsaktivistin Mardin eine Begriffsbestimmung des Islamismus und geht darauf aufbauend auf die Elemente des Islamismus und auf islamistische Bewegungen ein. Anschließend betrachten wir aktuelle Phänomene des Islamismus\, von Podcast-Prediger*innen bis Influencer*innen\, analysieren\, was an ihnen besonders gefährlich ist\, überlegen\, wie wir mit ihrem wachsenden Einfluss umgehen sollten\, und versuchen\, die Trennlinie zwischen Islam und Islamismus zu definieren\, die nicht immer klar ersichtlich ist. \nEine Anmeldung via E-Mail an suedwest@links.wien ist erforderlich.
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SUMMARY:Gott\, Volk\, Markt\, Marx: Auswege aus Fundamentalismus und Polarisierung
DESCRIPTION:Sara Gebh und Sergej Seitz haben ein Einführungsbuch zur politischen Theorie des Postfundamentalismus geschrieben. Dieser wendet sich gegen Fundamentalismen\, die vorgeben\, alle politischen Fragen immer gleich ganz eindeutig und endgültig klären zu können. \nEr wendet sich aber auch gegen einen sogenannten Anti-Fundamentalismus\, der erklärt\, dass sowieso immer alles in Bewegung ist und politisch-strategische Antworten auf soziale Fragen deshalb von vornherein sinnlos sind. Postfundamentalismus bedeutet einerseits\, keine einfachen Antworten zu akzeptieren oder Autoritäten wie „Gott“\, „das Volk“ oder einzelne Denker*innen und Führer*innen anzuhimmeln. \nAndererseits bedeutet Postfundamentalismus\, während der notwendigerweise endlosen Suche nach politischen Wahrheiten nicht vorschnell aufzugeben\, sondern Zwischenschritte und Zwischenwahrheiten bewusst und geduldig zu erstreiten und danach politisch zu vereinbaren – zumindest bis etwas besseres verfügbar ist. \nDie IG Theoprax vermutet\, dass die postfundamentalistische Herangehensweise einen Ausweg aus verhärteten Polarisierungen auch innerhalb linker\, progressiver Bewegungen bieten kann. Deshalb haben wir die beiden Autor*innen zum Gespräch geladen und freuen uns über zahlreiche Teilnahme. \nZeit: 10. Dezember 2025\, 18.30 Uhr\nOrt: Gusshausstraße 14/3\, 1040 Wien \nEine Veranstaltung der IG TheoPrax
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